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12. Gremberger Wäldchen

Sie befinden sich an der Station Gremberger Wäldchen des Stadtklima-LEAPs im rechtsrheinischen Köln.

Das in etwa 72 ha große Waldstück wird im Jahr 1899 von der Stadt Köln erworben. Durch den Obergärtner Herrmann Robert Jung wird das Gelände im Herbst 1901 bearbeitet, durch Anpflanzungen von Nadelgehölzen aufgeforstet und durchmischt. Hierzu zählen Lärchen, Kiefern, Fichten und Tannen. Nach der Anlage des Wegenetzes sowie der Errichtung eines neuen Forsthauses im Jahr 1912, entwickelt sich das Gremberger Wäldchen zu einem beliebten Ausflugsziel für Kölner Bürger. Im Verlauf des Autobahnausbaus wird der Wald Anfang der 1970er-Jahre durch den östlichen Autobahnzubringer durchschnitten und erhält eine Erweiterung im Osten als Ausgleichsmaßnahme.

Die Entwicklung von urbanem Wald wie dem Gremberger Wäldchen birgt das Potential sowohl aus naturschutzfachlicher und klimatischer Hinsicht als auch bezogen auf knappe finanzielle Ressourcen, Urbanes Grün zu schaffen, das nicht intensiv zu pflegen ist. Waldstandorte eignen sich gleichzeitig als Umweltbildungsstandorte für städtische Schulen.

Sie befinden sich am Endpunkt des Stadtklima-LEAPs. Wir hoffen, dass Ihnen die Themen des Natur- und Klimaschutzes am Beispiel des rechtsrheinischen Kölns sowie das wissenschaftliche Beobachten viel Freude bereitet haben und danken Ihnen für Ihre App-Kartierungen entlang der Route!