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Das Team vom Institut für Geographie – Lucas Ageby und Donatella Rubino – traf sich in Antofagasta (Chile) mit Prof. Juan-Luis Garcia und Jorge Herrera vom Instituto de Geografía der Pontificia Universidad Católica de Chile, Santiago. Ziel war es, Wetter-, seismische und photogrammetrische Daten einzusammeln, die während der Wintermonate der Südhemisphäre aufgezeichnet worden waren, sowie ausgewählte Standorte für Oberflächen-Lumineszenzdatierungen an Gesteinen und für terrestrische kosmogene Nuklid-(TCN-)Datierungen zu beproben. Zudem installierten wir eine dritte Wetterstation an den „Zebra Stripes“.

Die Monitoringdaten werden genutzt, um zu beurteilen, ob sich an den untersuchten Hängen während des vergangenen Winters Veränderungen ereignet haben und welche externen Bedingungen solche Prozesse möglicherweise begünstigt haben. Die Lumineszenz- und TCN-Proben tragen zu laufenden Arbeiten bei, die vergangene Bewegungen der Klasten rekonstruieren und die zeitliche Einordnung der Bildung der Zebra Stripes präzisieren sollen.