zum Inhalt springen

Aktuelles

Digitale Konferenz: Living Wages and Living Incomes in Fair Supply Chains? A Critical Review of the Concept

Vom 07. bis 09. September 2021 richteten das Global South Studies Center (GSSC), das Competence Center Fair Trade (Uni Köln) und TransFair e.V. unter der Mitarbeit der Arbeitsgruppe Wirtschaftsgeographie und Umweltwandel die digitale Konferenz „Living Wages and Living Incomes in Fair Supply Chains? A Critical Review of the Concept“ aus. Eines der Highlights der Konferenz war der Vortrag von Richard und Martha Anker, die die weltweit wichtigste Methode zur Messung von Living Wages und Living Incomes entwickelt haben. Es ist geplant eine Auswahl der Konferenzbeiträge in einem Sammelband oder in einem Themenheft einer internationalen Zeitschrift zu veröffentlichen.


Neue Veröffentlichung von L.M. Bott, B. Braun und K. Gisevius gemeinsam mit dem Helmholtz Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum

Das interdisziplinäre Paper untersucht den Zusammenhang zwischen physischen Prozessen von Landabsenkungen und der Risikowahrnehmung und Anpassung der lokalen Haushalte in Jakarta und Semarang. Die Ergebnisse zeigen, dass Subsidenz der Haupttreiber von Küstengefahren wie Überflutungen ist. Anders als bei schnell eintretenden Ereignissen wird die Anpassung der Haushalte an Subsidenz weniger durch die Risikowahrnehmung als durch die tatsächliche Exposition bestimmt. Das Paper ist hier abrufbar.


Konstantin Gisevius hält Kurzvortrag zu seiner Masterarbeit im Rahmen des Dr. Prill-Preises der Gesellschaft für Erdkunde zu Köln e.V.

Die Gesellschaft für Erdkunde verleiht den „Dr. Prill-Preis“ an die Verfasser*innen überdurchschnittlich bewerteter Abschlussarbeiten in der Geographie. Konstantin Gisevius erhielt den Preis für die beste Masterarbeit 2020 mit dem Titel: „Agents of small change – The role of local leaders in facilitating community adaptation to flood risk and land subsidence in Semarang, Indonesia“ und stellt diese am 24.6. vor.


Neues Buch von Katrin Schwaiger und drei weiteren Autorinnen

Das Buch stellt vertiefte Forschung zu touristischen Familienunternehmen vor. Diese Unternehmen sind bei der Suche nach Lösungen in unsicheren Situationen, dem Erreichen oder Erhalten von Resilienz und der Schaffung von nachhaltigen Tourismusdestinationen von wesentlicher Bedeutung. Herausforderungen der Nachhaltigkeit und Resilienz in einer unsicheren Welt werden angesprochen, wobei der Fokus auf dem Gastgewerbe liegt. Weitere Infos gibt es hier.

 


Neue Veröffentlichung von Anang Widhi Nirwansyah und Boris Braun

Gezeitenüberschwemmungen in Nordjava bedrohen neben städtischen Küstengebieten auch ländliche Landnutzungen wie die Salzgewinnung. Unser Artikel "Assessing the degree of tidal flood damage to salt harvesting landscape using synthetic approach and GIS - Case study: Cirebon, West Java' im International Journal of Disaster Risk Reduction" misst diesen wirtschaftlichen Verlust und ist Teil eines Promotionsprojekts, das vom Indonesia Endowment Fund for Education (LPDP) finanziert wird und hier abzurufen ist.


Ausschreibung von BiPoN-Forschungsstipendien für Master-Studierende für 2021 und 2022

Die Universität zu Köln finanziert im Rahmen des BiPoN-Forschungsforums 16 Stipendien für Studierende der Fächer Geographie, Biologie, Ethnologie und Afrikawissenschaften, die ihre Masterarbeiten im Themenbereich "Plant Biology and the Politics of Nutrition" bzw.  "Ko-Domestikation von Menschen und Pflanzen" schreiben. Bewerbungsschluss für eine Abschlussarbeit in der Arbeitsgruppe Wirtschaftsgeographie und Umweltwandel ist der 23. April 2021. Weitere Informationen auf der BiPoN-Webseite: https://bipon.uni-koeln.de 


Konstantin Gisevius erhält Poster Award der Graduate School of Geosciences (GSGS)

Die Graduate School of Geosciences (GSGS) verlieh Konstantin Gisevius, Doktorand unserer Arbeitsgruppe, einen Posterpreis im Rahmen ihrer jährlichen Forschungskonferenz, die Anfang März stattfand.  Das Poster befasste sich mit seinem aktuellen Forschungsprojekt zu dem Einfluss indonesischer Migranten in Deutschland und den Niederlanden auf die Anpassungskapazitäten ihrer entsendenden Haushalte und Gemeinschaften gegenüber Naturgefahren und -veränderungen. Wir gratulieren ihm herzlich zu seinem Erfolg.