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7. Wald nahe Herler Mühle

Sie befinden sich an der Station Wald nahe Herler Mühle des Stadtklima-LEAPs im rechtsrheinischen Köln.

Das Waldstück nahe der Herler Mühle liegt im rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtel.

Nach dem 1. Weltkrieg (1919-1925) schuf der damalige Oberbürgermeister Konrad Adenauer mithilfe des Stadtplaners Fritz Schumacher einen Generalbebauungsplan für den Inneren und Äußeren Grüngürtel. Auf dem Gebiet des äußeren Festungsrayons entstand so der Äußere Grüngürtel. Aufgrund der Tatsache, dass im rechtsrheinischen Stadtgebiet lediglich das Gebiet des äußeren Rayons offengelassen wurde, ist hier keine Unterteilung in einen Inneren und Äußeren Grüngürtel vorgenommen worden. Zudem liegt der Grüngürtel bei Mülheim nur 1,5 km vom Rhein entfernt. Daher bildet der rechtsrheinische Äußere Grüngürtel eine Grünzone im Stadtgebiet, dessen radiale Achsen stadtauswärts verlaufen und ihn mit dem Königsforst verbinden. Umso bedeutender ist seine Funktion als grüner Korridor für das Stadtklima im rechtsrheinischen Köln.

Nicht nur der direkte Kühlungseffekt der Pflanzen wirkt sich auf das Klima aus. Auch die CO2-Aufnahme und die Speicherung des Kohlenstoffs in Pflanzen und Böden trägt langfristig zum Klimaschutz bei. Der Kohlenstoff wird in der lebenden Biomasse sowie im Totholz der Bäume gebunden. Weltweit gesehen sind Böden die wichtigsten Kohlenstoffspeicher. Im Humus wird der organische Kohlenstoff gespeichert. Die urbane Versiegelung stellt eine Form der Bodendegradation dar. In Deutschland werden pro Tag etwa 100 ha versiegelt, das bedeutet durch Asphalt oder Steine verschlossen und bebaut.

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