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9. Merheimer Heide

Sie befinden sich an der Station Merheimer Heide des Stadtklima-LEAPs.

Die Merheimer Heide als bedeutendes Element des rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtels entstand zwischen 1929 und 1932 und wird dem Grünanlagentyp des Volksparks zugeordnet. Die Planung des Parks geht auf Fritz Schumacher zurück. Verwirklicht wird die Planerstellung letztendlich durch Theodor Nußbaum als Erholungsraum für die rechtsrheinischen Stadtteile. Es waren insgesamt 17 Fußballplätze, 5 Laufbahnen und 21 Tennisplätze geplant. Wie viele Anlagen damals verwirklicht wurden, ist heute nicht mehr festzustellen. Durch den Bau des Autobahnkreuzes wurde der Freiraum der Merheimer Heide zerschnitten und ist nun in zwei Teile untergliedert. Dennoch bildet die Merheimer Heide eine große Freifläche, die sowohl dem städtischen Lokalklima als auch der sozialen Funktion als Spiel- und Sportfläche zugutekommt.

Hier haben Sie eine freie Sicht auf den Himmel! Nutzen Sie doch an diesem Standort die App Wolken erkennen des Geographischen Instituts. Die Beobachtung von Wolken lässt Rückschlüsse auf lokale und kurzzeitige Wetterereignisse zu. Doch auch das weltweite Klima wird durch Wolken beeinflusst. Wolken können sowohl erwärmend als auch abkühlend wirken. Eine kühlende Wirkung besitzen dichte, weiße, tiefe Cumulonimbus-Wolken, denn sie schirmen die Erdoberfläche vor Strahlung ab und werfen diese aufgrund ihrer hohen Albedo besonders gut zurück in Richtung Himmel.

Welche Wolkentypen können Sie auf ihrem Rundgang identifizieren?

Ein kleiner Tipp für die Beobachtung: Hohe Wolken (Cirrocumulus) haben eine Größe, die vergleichbar mit einem kleinen Finger ist, der auf Armlänge gehalten wird. Mittelhohe Wolken (Altocumulus) sind in der Größe vergleichbar mit einem auf Armlänge gehaltenen Daumen und niedrige Wolken (Cumulus) sind in der Größe vergleichbar mit einer auf Armlänge gehaltenen Faust.

Ihre nächste Station ist das Gartenlabor an der Olpener Straße.