Jump to main content

Aktuelles

Vom 20. bis 22. Mai nahm Simon Becker an der ICT4D Conference in Nairobi, Kenia, teil. Schwerpunkt der Konferenz waren digitale Transformationen und gerechte Übergänge in der Digitalisierung.

Simon leitete gemeinsam mit Mathew Lubari, Gründer der Organisation Creative Community for Development (CC4D), eine Session. Die Session verband Forschungsperspektiven mit praktischen Erfahrungen zu digitalen Tools in der Reparatur- und Wiederverwendungspraxis. Simon Becker präsentierte Forschungsergebnisse zu Barrieren der IKT-Adoption bei informellen Müllsammlern in Südafrika. Dabei zeigte er, dass digitale Technologien die Marginalisierung nur begrenzt verringern können. Mathew Lubari stellte die Arbeit von CC4D vor. Die Organisation stärkt Reparaturfähigkeiten und lokales Wissen, um widerstandsfähigere lokale Recycling-Ökonomien zu fördern.

Im Anschluss folgte eine rege Diskussion über Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung im E-Waste- und Reparatursektor.


Vom 10. bis 11. Mai fand das UmWiG-Kolloquium an der Université du Luxembourg statt. An dem Treffen nahmen Wissenschaftler:innen und Professor:innen der Universitäten Luxemburg, Köln, Vechta und Trier teil.

Alexander Follmann, Pritam Ghosh und Simon Becker nahmen aus der Arbeitsgruppe am Kolloquium teil. Pritam und Simon stellten erste Ergebnisse ihrer Dissertationsprojekte vor. Im Mittelpunkt von Pritams Beitrag stand seine systematische Literaturrecherche zum Thema „Minderung städtischer Hitze und Überschwemmungen in periurbanen Gebieten durch naturbasierte Lösungen“. Simon präsentierte Befunde zu digitalen Praktiken und Barrieren der IKT-Adoption bei informellen Müllsammlern in Südafrika. 

Das Kolloquium bot beiden Promovierenden eine wichtige Plattform für den fachlichen Austausch und konstruktives Feedback zu ihren Arbeiten.
 


Vom 13. bis 15. April fand das diesjährige Retreat unserer Arbeitsgruppe statt. Im Mittelpunkt standen die Vorstellung und gemeinsame Diskussion aktueller Papers, die sich derzeit noch im Entstehungsprozess befinden. Durch gegenseitiges Feedback, verschiedene fachliche Inputs und den intensiven Austausch konnten neue Perspektiven und Anregungen für die weitere Arbeit gewonnen werden. Die gemeinsamen Abende boten zudem Gelegenheit, die Tage in entspannter Atmosphäre zusammen ausklingen zu lassen.

Damit liegen drei schöne und intensive Tage hinter uns, aus denen zahlreiche neue Ideen hervorgegangen sind, an denen nun weitergearbeitet werden kann.


Wir freuen uns sehr, Denja Charvin und Julia Fischer in unserer Arbeitsgruppe begrüßen zu dürfen.

Denja Charvin ist Doktorandin im Fach Wirtschaftsgeographie unter der Betreuung von Peter Dannenberg. Sie forscht zum Projekt SFB/TRR 228 „Future Rural Africa, Teilprojekt C01, Future in Chains: Socio-economic Impacts of Growth Corridors“, mit einem besonderen Schwerpunkt auf die Resilienz von Wertschöpfungsketten im Kontext von Krisen kleinbäuerlicher Betriebe im ländlichen Tansania.

Julia Fischer beginnt als studentische Hilfskraft im SFB/TRR 228 „Future Rural Africa, Teilprojekt B06: Digital Agrarian Futures“. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich insbesondere mit Fragen der Finanzierung von Digitalisierungsprozessen in der Landwirtschaft.


Am 9. und 10. März 2026 nahm Victoria Luxen an der 10. Jahrestagung des Arbeitskreises „Qualitative Methoden der Geographie und der raumsensiblen Sozial- und Kulturforschung“ des VGDH in Goslar teil.

In ihrem Vortrag stellte sie einen methodischen Ansatz für qualitative Forschung auf Fachmessen, Kongressen und Branchentreffen vor. Solche Veranstaltungen ermöglichen den Zugang zu aktuellen Debatten, relevanten Akteur*innen und unterschiedlichen Datenquellen. Victoria Luxen berichtete dazu aus einem DFG-Projekt zur Digitalisierung der Landwirtschaft und bezog Erfahrungen aus Veranstaltungen in Hannover, Berlin und Kapstadt ein. Zudem erläuterte sie methodische Herausforderungen, darunter unterschiedliche Datenformen, kulturelle Kontexte und die Rolle der Forschenden vor Ort.
 


Am 14. Januar 2026 verteidigte Michelle Zander erfolgreich ihre Doktorarbeit. In ihrer Dissertation untersucht sie, wie die Digitalisierung die räumlichen Strukturen und Arbeitsbedingungen im deutschen Einzelhandel verändert. Am Beispiel des digitalen Lebensmittelhandels in der Metropolregion Köln zeigt sie, wie neue Formen von Lagerung, Zustellung und hybriden Geschäftsmodellen unterschiedliche Standortmuster und Beschäftigungsprofile hervorbringen. 

Mit dem Abschluss ihrer Dissertation verlässt Michelle Zander nun leider die Arbeitsgruppe. Wir gratulieren herzlich und wünschen ihr alles Gute für die Zukunft.